Mittwoch, 29. Februar 2012

Psychische Erkrankungen in China auf dem Vormarsch

Rund 170 Millionen Chinesen leiden an psychischen Störungen

 
Nie hätte ich mir vorstellen können, dass mein erster Blog-Beitrag sich mit psychischen Erkrankungen in China befassen würde. Etwas über mein Buch, etwas über meine Beratung, meine Ziele und mein Selbstverständnis als Unternehmensberater oder als Gesprächspartner für Burn-Out betroffene. Ja, das klang sinnvoll. Nun aber ist es China?


Der arabische Nachrichtensender Al Jazeera berichtet über eine Studie laut der 170 Millionen Chinesen psychische Störungen aufweisen. Nur 1 von 12 Erkrankten, die psychatrische Hilfe benötigen, erhält professionelle Hilfe. Es fehlt an Fachkräften, denn in China sind psychische Erkrankungen, erst recht Erkrankungen die einer psychatrischen Behandlung bedürfen, ein Tabu.


 Das die Regierung laut Bericht jetzt Milliarden an Mitteln für neue psychatrische Kliniken aufwendet erscheint verständlich, kommt aber eher spät, angesichts der offenbar hohen Zahl an psychisch belasteten Menschen. Und ihre Zahl steigt weiter. Verantwortlich gemacht wird hierfür der zunehmende Stress in der sich rapide entwickelnden und verändernden Gesellschaft des Landes. Menschen könnten, so die vertretene Auffassung, damit nicht mehr mithalten.


Und das klingt vertraut, auch wenn es aus China kommt. Nun fällt es uns schwer bei China noch immer an etwas anderes zu denken, als Heerschaaren grau, blau oder grün gekleideter Menschen die auf Fahrrädern ihren Zielen entgegenradeln. Zu lange haben wir dieses "Ameisen-Bild" vor uns gehabt. Ja, die rasant wachsenden Städte des Landes, die Produkte von dort, die vielen Chinesen, die jetzt in Afrika Entwicklungshilfe und Aufbauarbeit leisten. All das kann doch nur von einem Volk emsiger Ameisen geschaffen werden, keineswegs von Menschen. Und wenn dann doch von Menschen, dann sind sie zumindest ganz anders, als wir refomierten, aufgeklärten und industrialisierten Europäer. Das ist ein anderer Menschenschlag, eine andere Kultur. Wirklich?

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