Montag, 12. März 2012

Vertrauen ist der Weg

Managing Trust

Die CeBit hat ihre Pforten geschlossen. Die weltgrößte Computermesse ist vorbei. Die Stände werden abgebaut, die Messegesellschaft ist zufrieden und die Kritiker sagen wieder einmal den Tod der CeBit voraus. Ebenfalls beklagt wird der weiterhin bestehende Mangel an Hotelzimmern in der Messestadt Hannover – seit Jahrzehnten. Alles beim Alten, nur das Leitthema war ein anderes und wird sich nächstes Jahr ändern. Dieses Jahr lautete es: „Managing Trust“.

Vertrauen managen. Vertrauen ist wichtig in Zeiten des Cloud-Computing und des Datenschutzes, wo Skandale und Skandälchen beim Umgang mit hoch sensiblen Daten, offen zu Tage treten oder auch nur am Rande oder gar nicht wahrgenommen werden. So scheint bisher noch niemand so richtig begriffen zu haben, wieviel persönliche Daten facebook eigentlich wirklich über jeden Menschen besitzt. Aber es soll nicht um Cloud-Computing oder Social Media gehen, sondern um Vertrauen und das Burnout-Syndrom. Facebook wird offenbar vertraut, oder die Treulosigkeit akzeptiert.

Im professionellen Geschäft zwischen Unternehmen ist der Schutz von Kundendaten ein hoch sensibles Thema. Denn der Kunde ist die Lebensquelle des Unternehmens, in den Augen mancher sein größtes Kapital. Wer seine Daten auslagert, sei es zur Verifizierung, Anreicherung oder für Marketing-Aktionen will sicher gehen, dass niemand an diese Daten heran kommt. Er muss dem Anbieter vertrauen und dieser muss sich gut wappnen, denn die Welt ist voll von begabten Menschen, die sich tagtäglich der Herausforderung stellen eben genau solche sicheren Systeme zu knacken. Und obwohl es ihnen immer wieder gelingt schaffen Unternehmen Vertrauen bei Kunden, die Ihre Daten übertragen oder gar beim Anbieter hosten lassen – also diesem ganz anvertrauen und von dort abrufen.

Die Gefahr ist groß. Selbst aus der eigenen Infrastruktur verlieren Unternehmen, ja gar Weltkonzerne Kundendaten oder Entwicklungsdaten. Dennoch gelingt es Anbietern Vertrauen zu wecken und es gelingt Managern von Unternehmen zu vertrauen und zwar in eine Infrastruktur, in Mitarbeiter, in Arbeitsabläufe und Prozesse, die sie selbst nicht eingekauft, eingestellt, gestaltet, geschrieben oder abgezeichnet haben. Das ist eine ganze Menge Vertrauen, auch wenn es von einer Versicherung gedeckt sein mag. Aber weg ist weg. In den Händen Anderer ist in den Händen Unbekannter. Und die Daten werden nicht irgendwo gelagert. Nein, die Rechenzentren stehen in Europa, genauso wie in den USA, Japan, Indien, auf der arabischen Halbinsel, Ägypten, der Türkei oder Marokko. Letztere drei sind mit Irland besonders beliebte Standorte für Call-Center. Ruft der Kunde an, dann müssen die Kundendaten auch dort vorliegen. Vielleicht ist es ganz gut, dass Kunden nicht immer wissen, wo ihre Daten überall gespeichert sind, denn sonst könnten so manche Unternehmen bald deutlich weniger haben. Da Kunden nicht offen über den Umgang mit ihrem jeweiligen Datensatz infromiert werden, fehlt es aus Unternehmenssicht also scheinbar bei den Kunden an Vertrauen in das Unternehmen.

Was hat nun „Managing Trust“ in der IT mit Burnout zu tun? Vieles!
Denn eine der Ursachen für das Burnoutsyndrom am Arbeitsplatz ist fehlendes Vertrauen.


Lesen Sie den kompletten Beitrag "Vertrauen ist der Weg" im Burnout-Blog meiner Website.

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